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Charge Utile Nr. 97
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Charge Utile Nr. 97

Preis: €14,00

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Der Autor der Serie zur Geschichte der Berliet-Fahrzeuge und anderer Sonderhefte des „Charge Utile Magazine“, Jean-François Colombet, widmet sich diesmal dem Werdegang der Firma „Société RA“ von Ihrem Anfang im Jahr 1952 bis zu ihrem Verkauf 48 Jahre später. Der am 6. November 1919 in Paris geborene gründete mit seiner Ehefrau das Unternehmen im 7 km südöstlich von Paris gelegenen Chevilly-Larue. „R-A“ steht im Firmenname für „Récuperation Automobile“, was die Tätigkeit umschreibt: Der Ankauf von gebrauchten Fahrzeugen, ggf. ihre Instandsetzung und ihr anschließender Verkauf an Handwerker, Gewerbetreibende und Unternehmen, die in den Jahren des Wirtschaftsaufschwungs nach dem Krieg dringend auf Fahrzeuge angewiesen waren, sich aber keine fabrikneuen leisten konnten. Wurden anfangs nur gebrauchte und verunfallte Pkw, Lieferwagen und Transporter bis 1,4 t Nutzlast aufgekauft und teils als solche, teils - zerlegt - in Form von Ersatzteilen wieder veräußert, so ließ der Firmenchef 1959 eine Kfz-Werkstatt aufbauen und stellte neues Personal ein. Der Handel mit kleinen Nutzfahrzeugen und Einzelteilen wurde eingestellt und man widmete sich von nun an der Instandsetzung und dem Handel von gebrauchten Lastwagen und Baumaschinen, die man für lukrativer hielt. Neben Fahrzeugen einheimischer Marken werden viele ehemalige Lkw der US-Streitkräfte für neue Aufgaben aufgearbeitet. Durch die in der Regel in puncto Karosserie, Motor und sonstige Technik instandgesetzten, neu lackierten und mit einer Garantie verkauften Fahrzeuge und Baumaschinen erwarb sich die Société RA einen hervorragenden Ruf unter der Kundschaft. Das 1. Kapitel zeigt auf 19 Seiten die Firmenentwicklung in diesen Jahren, von 1952/53 bis 1966 auf.

1966 mußte das Unternehmen das bislang genutzte Gelände verlassen, da dort Wohnungen gebaut werden sollten. Es zog in die Nähe von Thiais (Département Val-de-Marne) um, wo entlang der Nationalstraße (RN 7) ein großes Werkstatt-Gebäude nebst Lager- und Ausstellungsräumen, Büros und Freigelände entstand. Gleichzeitig wurde der Firmenname unter Beibehaltung des inzwischen landesweit bekannten „R-A“ in „R-A Le marché français de matériel“ (= der französische Markt für Ausrüstung/Maschinen) geändert. Nunmehr fungiert das von Louis-Charles Larapidie und seinen Söhnen Marc und Gérard geführte Unternehmen außerdem als Vertragshändler und -werkstatt für Lastwagen der US-Marke Mack. Das 2. Kapitel mit 42 Seiten zeichnet die Jahre 1966 bis 1987 nach.

Im 3. Kapitel geht es auf drei Seiten um die Jahre 1973 bis 1998. Nach dem Kauf der in Clichy (Département Hauts-de-Seine) ansässigen Firma Lauret SA wird diese zum Cummins- Vertragshändler; Motoren und Einzelteile werden sowohl an Kunden verkauft wie auch bei „R-A“ verbaut. 1998 wird Lauret von Cummins France übernommen.

Sechs Seiten sind im 4. Kapitel den Jahren 1987 bis 2000 gewidmet, in denen R-A seine Aktivitäten um die Sparte „R-A Location“ (= Vermietung) erweitert und 1987 im nahen Rungis die Firma „Rungis Automobiles“ gründet, die Nutzfahrzeuge, hauptsächlich Lkw der Marken Mercedes-Benz und Iveco sowie kleine Transporter von Citroën und Renault vermietet. Zum Jahrhundertwechsel übernimmt der Kühlfahrzeug-Vermieter Petit-Forestier, der auch Niederlassungen in Deutschland unterhält.

Am Ende des Heftes sind sechs Seiten unter dem Titel „Les Mack de collection“ den von französischen Oldtimer-Freunden erhaltenen Haubern und Frontlenker der US-Marke gewidmet.

Rezension von Alfred Grard


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